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Der gestiefelte Kater Tanzentrum Bewegung und Tanz Walhorn Eupen„Der gestiefelte Kater“ begeisterte 1200 Zuschauer


Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute: Mit einem rauschenden Hochzeitsfest und »I like to move it« von Reel to Real ging die Aufführung »Der gestiefelte Kater« im Jünglingshaus zu Ende. Gründe zu feiern hatten die Veranstalter der VoG Bewegung und Tanz aus Walhorn wirklich genug.

Vier mal ausverkauftes Jünglingshaus und damit 1200 Zuschauer und stehende Ovationen zum Abschluss: Das Tanzzentrum, das alle zwei bzw. drei Jahre mit einer Aufführung an die Öffentlichkeit geht und das Können seiner Schüler zeigt, konnte am Sonntagabend wirklich zufrieden sein. »Uns war es wichtig, dass die Tänzer ausdrucksstark und sicher auf die Bühne gehen«, sagte Anna Edelhoff, die das Zentrum zusammen mit ihrem Mann Fernando Flores und Birgit Plum-Konze leitet. Das ist gelungen. Mit »Der gestiefelte Kater« stand in diesem Jahr ein Märchen auf dem Programm, das den Tänzern und Tänzerinnen viele Möglichkeiten bot. Die Rahmenhandlung erzählte der »alte« Kater (Otto Waver), dargestellt wurde die listige Katze durch die zwölfjährige Eva Dahlhausen, die mit ihrem tänzerischen Geschick auf der ganzen Linie überzeugte.pic01 Die insgesamt 160 Schüler des Zentrums schlüpften in die Rollen von Bienen, Schmetterlingen, Hasen, Rebhühnern, Marienkäfern, Bauern, Fledermäusen, Spinnen, Elfen und vieles mehr. Musikalisch erzählt wurde das Märchen mit Klängen von Georges Bizet, Peter Tschaikowsky und Josef Bayer und damit ausschließlich durch klassische Musik.

Das Tanzzentrum unterstrich damit seine besonderen Fähigkeiten in der klassischen Ballett-Ausbildung, wobei auch die anderen Tanzstile wie Hip Hop, Breakdance oder Jazz eine Rolle spielten – allerdings dann zu eher ungewohnten Klängen. Nur das große Finale – das rauschende Hochzeitsfest im Märchenschloss – wurde mit moderner Pop-Musik untermalt. Für die sechs einzelnen Szenen im Dorf, im Wirtshaus, auf dem Feld, im Schloss der Zauberin sowie im Märchenschloss hatte das Jugendprojekt Courage der VoG bei der Gestaltung des Bühnenbilds zur Seite gestanden.

pic02Hinter den Kulissen gab es seit Wochen unzählige Helfer, die sich um die Ausstattung der Tänzer und Tänzerinnen, die Werbung und alle anderen Vorbereitungen kümmerten. Bei der Umsetzung der Choreographie hatte Anna Edelhoff und Fernando Flores mit Ophelia Wawer eine professionelle Tänzerin zur Seite gestanden, die auch selbst auf der Bühne stand und die Aufführung bereicherte.Dass die Choreographie insgesamt sehr gelungen ist und zudem noch gekonnt umgesetzt wurde, dürfte die Begeisterung des Publikums beweisen, das sich zum Finale von seinen Plätzen erhob, um zu applaudieren.

Bericht Petra Förster (Grenz Echo)

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Einen Teil der Einnahmen möchte das Tanzzentrum nach Deckung der Kosten für den Wiederaufbau in Haiti spenden.

Weitere Infos und Bilder unter  Grenzecho.net

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